In kleinen und mittleren Unternehmen finden Mitarbeitergespräche oft zwischen Tür und Angel statt – mit gutem Willen, aber ohne klare Vorbereitung. Das Ergebnis bleibt meist vage, für beide Seiten.
Die Ausgangslage konkret beschreiben
Ein unvorbereitetes Gespräch verläuft in der Regel entweder zu allgemein ("Wie läuft's?") oder zu einseitig, wenn nur die Führungskraft ihre Punkte abarbeitet. Beides führt dazu, dass wichtige Themen entweder gar nicht oder erst deutlich zu spät zur Sprache kommen.
Drei Perspektiven verbinden
- Wirtschaftlichkeit: Welche konkrete Aufgabe oder welches Ziel steht gerade im Mittelpunkt der Rolle?
- Organisation: Was läuft aus Sicht der Mitarbeitenden im Arbeitsalltag gerade gut oder schlecht?
- Umsetzung: Welche eine Vereinbarung soll am Ende des Gesprächs konkret feststehen?
Ein sinnvoller erster Schritt
Leg für das nächste Mitarbeitergespräch vorab drei Stichpunkte fest, die auf jeden Fall angesprochen werden sollen – und frag die Mitarbeitenden vorab, ob sie ebenfalls einen Punkt mitbringen möchten.
BAFA und INQA passend einordnen
Wer Gesprächsstrukturen im ganzen Unternehmen verankern möchte, kann das im Rahmen eines INQA-Coachings gemeinsam mit dem Team erarbeiten.
Praxis-Checkliste Wie klar ist Dein nächstes Mitarbeitergespräch bereits vorbereitet?
Fazit
Ein strukturiertes Mitarbeitergespräch braucht keine aufwendige Vorlage – nur drei klare Punkte und die Bereitschaft, wirklich zuzuhören statt nur abzufragen.