Der erste große Kunde fühlt sich oft wie eine einmalige Chance an – und genau dieses Gefühl macht die Preisverhandlung schwerer als sonst.
Das Problem arbeitsfähig machen
Wer eine Verhandlung aus der Position „Das darf ich mir nicht entgehen lassen" führt, gibt oft schon vor dem ersten Angebot Spielraum auf. Der Auftrag wird dadurch nicht sicherer, sondern nur schlechter bezahlt.
Drei Fragen für mehr Klarheit
- Was würde sich für Dich tatsächlich ändern, wenn dieser eine Auftrag nicht zustande kommt?
- Welchen Preis würdest Du nennen, wenn Du diesen Kunden gar nicht bräuchtest?
- Woran würdest Du merken, dass ein Nachlass diesen Auftrag nicht wert ist?
Diese Fragen trennen die reale wirtschaftliche Situation von dem Gefühl der Dringlichkeit, das große Kunden oft auslösen.
Ein sinnvoller erster Schritt
Leg Dir vor dem Gespräch einen Preis fest, unter den Du nicht gehst – schriftlich, nicht nur im Kopf. Das nimmt Dir in der Verhandlung selbst einen Teil der Unsicherheit.
Praxis-Checkliste Wie gut hast Du Deine nächste Preisverhandlung vorbereitet?
Fazit
Ein guter Preis entsteht nicht dadurch, den Kunden unbedingt zu behalten, sondern dadurch, vorher zu wissen, was der Auftrag wert sein muss. Im 1:1 Sparring bereiten wir Deine nächste Preisverhandlung konkret vor.